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Lebensgemeinschaft Alpen
 
  Lebensgemeinschaft Alpen - QuoVadis - Jugendhilfe Projekt

Die Lebensgemeinschaft in der Gemeinde Alpen am Nieder-
rhein bietet bis zu 3 männlichen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit einer längerfristigen, familiären Unterbringung mit individuellen Zukunftsperspektiven.

Das individualpädagogisch erfahrene Betreuerehepaar (Dipl. Sozialpädagogin/ Dipl. Sozialarbeiterin (FH) und Dipl. Betriebswirt/ Anti- Gewalt- Trainer) versorgt und unterstützt die Kinder und Jugendlichen ganztägig, die so außerhalb der bisherigen Einflüsse (familiär, sozial und medial) die Möglichkeit haben, wieder zur Ruhe zu kommen und sich neu zu orientieren.

Die Lage der Lebensgemeinschaft ermöglicht eine Vielzahl von freizeit- und erlebnispädagogischen Möglichkeiten, da sie inmitten der Natur liegt. Zudem lassen sich größere Städte und das Ruhrgebiet gut erreichen.
Der kleine, ehemalige landwirtschaftliche Betrieb wird zur Eigenversorgung bewirtschaftet. Die Kinder und Jugendlichen werden nach ihren Möglichkeiten und Interessen mit in die Arbeit einbezogen und theoretische sowie praktische Fähigkeiten geschult und gefördert werden. Durch den Umgang mit und die Pflege der Haus- und Hoftiere können so Vertrauensverhältnisse aufgebaut und die Kinder und Jugendlichen in der Übernahme von Verantwortung bestärkt werden.

Neben dem Betreuerehepaar und den Kindern und Jugendlichen leben mehrere Hunde, ein Reitpferd und 3 kleine Ponys, Kaninchen und Meerschweinchen, Hühner, Enten, Gänse und
2 Rinder auf dem weitläufigen Gelände (1,4ha). Ein großer Obst- und Gemüsegarten bietet die Möglichkeit, Lebensmittel selber anzubauen und zu ernten.
Das Wohnhaus bietet 3 großzügig geschnittene Kinder-/ Jugendzimmer, die individuell gestaltet werden können, eine Gemeinschaftswohnküche, eine Fernsehecke, ein Badezimmer für die Kinder und Jugendlichen und die Privaträume der Betreuer.

Sämtliche Schulformen können innerhalb von Alpen bzw. im näheren Umkreis besucht werden.
Es besteht eine gute ärztliche Allgemeinversorgung und im Bedarfsfall spezielle Interventionsmöglichkeiten durch einen Kinder- und Jugendarzt mit Schwerpunkt ADHS und die Anbindung an die Institutsambulanz Moers.
Um auf einen positiven Hilfeverlauf hinarbeiten zu können, sollten die Kinder und Jugendlichen sich minimal darauf einlassen können, ihren neuen Lebensmittelpunkt in einer eher ländlichen Umgebung zu finden und teilweise in den Alltag einer Hofbewirtschaftung mit einbezogen zu werden. Dies stellt ebenso eine wichtige Grundvoraussetzung dafür dar, dass die Kinder und Jugendlichen sich auch längerfristig in der Lebensgemeinschaft „wohl“ und „zuhause“ fühlen können.

Ausschlußkriterien für eine Aufnahme:

  • Tierquäler
  • Brandstifter
  • Akute Abhängigkeit von harten Drogen

Leistungsbeschreibung:

  • Individual- und erlebnispädagogische Betreuung (auch tiergestützt) in einem professionellen, familiären Umfeld mit klaren Strukturen bis hin zur Verselbständigung, auch über das 18. Lebensjahr hinaus
  • Personelle Stabilität durch ständig im Haushalt lebende Fachkräfte
  • Erlernen und Anerkennen eines strukturierten Tagesablaufes, Unterstützung bei der Umsetzung
  • Erlernen, Anerkennen und Umsetzen von Regeln und individuellen Absprachen
  • Aufbau einer tragfähigen Beziehung zu den Betreuern mit Bezug auf das persönliche Umfeld
  • Erforschung individueller Fähigkeiten und Stärken der Kinder bzw. Jugendlichen sowie Ausbau und Förderung dieser
  • Unterstützung beim Erlernen von theoretischen und praktischen Fähigkeiten
  • Einzel- Intensivbetreuung in Krisensituationen, Krisenintervention
  • Unterstützung zum regelmäßigen Schulbesuch und dem Einhalten von Vereinbarungen diesbezüglich
  • Möglichkeit der arbeitsweltorientierten Gestaltung des Tagesablaufs für ältere Jugendliche durch praktikumsähnliche Tätigkeiten auf dem Hof im Bereich Landwirtschaft bzw. Garten- und Landschaftsbau, niederschwelliges Angebot gerade für schulmüde Jugendliche
  • Erlernen eines respektvollen und verantwortungsbewussten Umganges mit der eigenen Person und der Umwelt
  • Kennenlernen von Beschäftigungsmöglichkeiten und aktive Gestaltung der Freizeit jenseits des multimedialen
    Einflussbereiches (z.B. zelten, Holz hacken, Lagerfeuer, Bude bauen, gemeinsame Fahrradtouren)
  • Pädagogisch- therapeutisches Arbeiten mit den auf dem Hof lebenden Tieren
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit beteiligten Institutionen und Einrichtungen
  • Elternarbeit
  • Unterstützung bei der schrittweisen Selbstorganisation hin zur Verselbständigung, Nachbetreuung über den Auszug aus der Lebensgemeinschaft hinaus

Partizipation/Beschwerdemöglichkeit

Die Kinder und Jugendlichen werden altersentsprechend in den Hilfeprozess mit einbezogen.
Dies beginnt bei der Strukturierung des Alltags wie gemeinsamer Essensplanung, gemeinsamer Tages- und Wochenplanung, Planung von Einzel- und Gemeinschaftsaktivitäten sowie Verwendung der Sachkosten.
Gemeinschaftsaufgaben werden mit Rücksichtnahme auf persönliche Fähigkeiten und Neigungen verteilt.
Der Entwicklungsbericht wird in Absprache mit den Kindern und Jugendlichen verfasst.
Das Hilfeplangespräch wird durch die gemeinsame Besprechung des Entwicklungsberichtes vorbereitet, auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen bezüglich der weiteren Hilfeplanung (z.B. Besuchskontakte, Freizeitgestaltung) wird ein besonderes Augenmerk gelegt.
Bei der Aufnahme bekommt das Kind bzw. der Jugendliche die Funktionen der am Hilfeprozess beteiligten Erwachsenen altersgerecht und entwicklungsadäquat erklärt.
Die Kontaktaufnahme zur pädagogischen Leitung der Einrichtung wird jederzeit durch die beteiligten Betreuer gewährleistet.
Das Kind bzw. der Jugendliche hat in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit, in Einzelgesprächen mit der pädagogischen Leitung über mögliche Probleme zu sprechen. Klärungsgespräche werden zeitnah mit allen Beteiligten geführt.


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